Dieses hochwertige Bio-Saatgut bietet einen farbenfrohen Buschbohnen-Mix (Phaseolus vulgaris var. nanus), der gelbe, grüne und violette Hülsen direkt in den urbanen Balkonkasten oder Stadtgarten bringt. Jede Saatguttüte enthält 15 Gramm keimfähige Samen der drei bewährten und robusten Sorten Saxa, Purple Teepee und Creso. Mit diesem in Erfurt abgepackten Qualitätssaatgut gelingt die abwechslungsreiche und optisch ansprechende Selbstversorgung auf begrenztem Raum in der Stadt im Handumdrehen.
Unser bunter Bio-Buschbohnen-Mix vereint Ästhetik und hohen Ertrag auf kleinem Raum. Die Mischung besteht aus der grünhülsigen Sorte Saxa, der violetten Purple Teepee und der gelben Wachsbohne Creso. Während des Wachstums sind die verschiedenen Hülsenfarben ein absoluter Blickfang im urbanen Gartenbau. Die Pflanzen wachsen kompakt und buschig, weshalb sie im Gegensatz zu Stangenbohnen keine aufwendigen Rankgerüste benötigen.
Buschbohnen Aussaat & Pflege:
Die optimale Aussatzeit im Freiland, Hochbeet oder Balkonkasten erstreckt sich von Mai bis Juli. Durch eine zeitversetzte Aussaat alle 2 Wochen lässt sich die spätere Erntedauer clever maximieren. Die Samenkörner werden circa 3 bis 5 Zentimeter tief mit Erde bedeckt (Dunkelkeimer) und durchgehend gleichmäßig feucht gehalten. Bei einer Bodentemperatur von 10 bis 25 Grad Celsius keimen die Samen innerhalb von 7 bis 14 Tagen. Nach dem Auflaufen werden die Jungpflanzen auf einen Pflanzabstand von 5 bis 10 Zentimetern ausgedünnt, um sich kräftig entwickeln zu können. Am besten gedeihen die Buschbohnen an einem sonnigen bis halbschattigen Standort in einem Kasten oder Kübel ab 10 Litern Erdvolumen. Da Bohnen zu den Stickstofffixierern gehören, binden sie mithilfe von Knöllchenbakterien Luftstickstoff im Boden. Sie versorgen sich selbst sowie benachbarte Pflanzen optimal mit Nährstoffen, weshalb eine zusätzliche Düngung nicht notwendig ist.
Buschbohnen Mischkultur:
Gute Nachbarn: Starkzehrer wie Paprika, Zucchini und Süßkartoffeln profitieren von der Stickstoffabgabe im Substrat. Beigepflanztes Bohnenkraut schützt zudem effektiv vor Schädlingen und Krankheiten.
Schlechte Nachbarn: Als Schmetterlingsblütler sollten Buschbohnen nicht in direkter Nachbarschaft zu Verwandten der gleichen Pflanzenfamilie wie Erbsen, Zuckerschoten, Erdnüssen, Klee oder Lupinen stehen.
Buschbohnen richtig ernten:
Die Erntezeit liegt zwischen Juli und Oktober. Die bunten Hülsen sind ab einer Länge von circa 10 Zentimetern pflückreif, solange sich die inneren Bohnenkerne noch nicht deutlich durch die Schale abzeichnen – andernfalls werden sie hart und faserig. Ein regelmäßiges Durchpflücken regt die Bildung neuer Blüten und Hülsen über Wochen hinweg an. Um die Triebe nicht zu beschädigen, fixiert eine Hand die Pflanze, während die andere Hand die Bohne vorsichtig abzieht. Ein spannender Kocheffekt: Die violetten Hülsen der Sorte Purple Teepee verfärben sich beim Erhitzen im Topf grün.
Alles auf einen Blick:
- Bunte Sortenvielfalt: Mix aus Saxa (grün), Purple Teepee (violett) und Creso (gelb) für optische Abwechslung.
- Standort & Gefäß: Sonnig bis halbschattig; kompakter Wuchs, ideal angepasst für Balkonkästen ab 10 Litern.
- Pflegeleicht & Autark: Gehört zu den Stickstofffixierern, versorgt sich selbst mit Nährstoffen und benötigt keinen Dünger.
- Ergiebigkeit: 15 g biologisches Qualitätssaatgut, ausreichend für die Aussaat in bis zu 8 Balkonkästen.
- Saattiefe & Abstand: 3–5 cm tiefe Aussaat, nach dem Auflaufen auf 5–10 cm Pflanzabstand vereinzeln.Ernte-Tipp: Ernten Sie die Bohnen immer im jungen, knackigen Zustand. Das hält die Hülsen zart und fadenfrei und kurbelt die kontinuierliche Blütenbildung der Pflanze massiv an.
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